MySQL – Das Handbuch für Administratoren

Freitag 23. September 2011 von admin

Seit kurzem gibt es ein neues Buch im Portfolio von Galileo Computing: MySQL – Das Handbuch für Administratoren. Dieses Buch ist für mich etwas ganz besonders, nicht nur, weil es das erfolgreichste Open Source Datenbankmanagementsystem der Welt zum Inhalt hat, sondern weil es sich dabei um den erfolgreichen Abschluss eines sehr spannenden und komplexen Projektes handelt.  Gemeinsam mit Eva Zangerle und Wolfgang Gassler habe ich in den letzten Monaten so gut wie jede freie Minute für dieses Buch aufgewendet und seit wenigen Wochen ist es nun veröffentlicht worden.

Details dazu sind auf der offiziellen Buch-Homepage www.mysqladmin.at zu finden und in diesem Blog.

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VirtualBox 4 – Performance Problems Solved

Montag 13. Juni 2011 von admin

For a current project I am working on, I need several Linux machines running simultaneously, in order to perform some test-runs. Further more, I need a Windows 7 installation, because I have to use some software only available for Microsoft Systems. Therefore, the virtualization solution VirtualBox, is quite handy to manage all of systems. Although my host system is not really state of the art ( Dual-Core E5200 @ 2.50GHz , 6GB RAM), the system performs quite nicely with several guests up and running at the same time. Only if I would perform complex tasks within a Linux guest, such as compiling software from source, the whole system would freeze and be unusable until a reset. After googeling for a while, I found a solution to this problem. The trick is to set the kernel option nohz=off in the GRUB boot menu file, you can find in /boot/grub/menu.lst. Open this file as root user and locate the record of your current kernel. Simply add the before mentioned option to this line and reboot the host system. The complete kernel boot section should no be similar to this one here:

title Ubuntu 10.10, kernel 2.6.35-28-generic-pae
uuid 94e1022f-4ffd-4825-b8ca-2e86eca07d10
kernel /boot/vmlinuz-2.6.35-28-generic-pae root=UUID=94e1..d10 ro quiet splash
nohz=off
initrd /boot/initrd.img-2.6.35-28-generic-pae
quiet

After I added this option, the system behaved much better and did not freeze anymore.

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UNIDO – Intern

Sonntag 14. November 2010 von admin

Als ich vor mehr als eineinhalb Jahren nach Wien zog, unternahm ich viele ausgedehnte Streifzüge um die Stadt zu erkunden. Besonders beeindruckt hat mich damals das Vienna International Center, auch bekannt als UNO-City und ich fasste damals ins Auge, mich dort zu bewerben um mir das Ganze von Innen ansehen zu können. Now guess what… :-) Seit mehr als zwei Monaten gehe ich dort täglich ein und aus und bin nach wie vor begeistert!

Die UNO-City beherbergt mehrere Organisationen des UN-Systems, wobei die IAEA (Atomenergiebehörde) und die UNODC (Drogenbekämpfung) die zwei bekanntesten Einrichtungen sein dürften. Es befindet sich dort aber unter anderem auch die UNIDO, eine Sonderorganisation der UNO, welche sich der Industrieentwicklung in Entwicklungsländern verschrieben hat. Da ich mehr als ein Jahr bei Médecins Sans Frontières Vienna erste Erfahrungen im Bereich der Entwicklungshilfe sammeln konnte und außerdem Business Engineering an der TU studiere, war die Bewerbung für ein Praktikum bei der UNIDO für mich eine logische Konsequenz.

Im April diesen Jahres habe ich mich über die Website der Organisation initiativ beworben, es folgten mehrere Telefonate und ein Vorstellungsgespräch. Fast drei Monate später hatte ich die schriftliche Zusage und war schon sehr gespannt, wie dieser neue Abschnitt wohl werden würde. Seit September bin ich nun in der Systems Unit der Abteilung Information & Communication Management als Praktikant in Vollzeit tätig und beschäftige mich hauptsächlich mit der Web- und Datenbankentwicklung. Es wäre kein richtiger Artikel in meinem Blog über einen neuen Abschnitt meines Lebens, wenn ich nicht wieder vollen Herzens folgendes schreiben könnte: Ich habs wieder gut erwischt :-)

Meine Abteilungskollegen sind außerordentlich nett, entgegenkommend und ich fühle mich dort seit Anfang an pudelwohl. Ein typischer Arbeitstag beginnt für mich um kurz vor 9 Uhr früh mit der Sicherheitskontrolle, durch die alle Besucher und Interns müssen. Inzwischen weiß ich, welche Gürtel und Schlüssel Aufmerksamkeit erregen und kleide mich dementsprechend. Anschließend bringt mich ein kreislaufanregender Fahrstuhl in den 10. Stock (oberirdisch!) und ich beginne meine Arbeit im Office D1061, das ich mir mit Jing, einer freundlichen Praktikantenkollegin teile.

Inzwischen konnte ich schon einige verschiedene Arbeitsumfelder kennen lernen: von Großküche bis Online-Redaktion, von Industrielabors bis hipper Werbeagentur doch hier bei der UNO ist es doch wieder etwas ganz Neues. Rein optisch ist es sehr formal, Hemd-in-der-Hose und Sakko sind für Männer quasi Pflicht, Krawatte optional. Vielleicht ist das ICM-Department wie so oft in der IT weniger hierarchisch als vielleicht andere Abteilungen, denn der Umgang ist vom Abteilungsleiter bis zum unbezahlten Intern mehr als freundlich und wesentlich weniger steif als man vielleicht erwarten würde.

Eines der täglichen Highlights ist das Mittagessen :-) In der Großkantine gibt es jeden Tag mindestens fünf verschiedene Menüs zur Auswahl sowie je eine Grill-, Sandwich-, Nudel- sowie Sushi-Corner und somit ist für jeden was dabei. Schon anhand der verschiedensten Speisen erkennt man, wie viele verschiedene Nationalitäten und Kulturen dort vertreten sind und das ist etwas, das mir einfach wahnsinnig gut gefällt und an das ich mich gewöhnen könnte. Doch nicht nur mittags merkt man, dass man sich in der größten internationalen Organisation der Welt befindet. In den Gängen herrscht wie überall ein Gewirr an Sprachen, allein sechs verschiedene sind offiziell: Englisch, Französisch, Chinesisch, Russisch, Spanisch und Arabisch. Die beiden Arbeitssprachen sind Englisch und Französisch, wobei Englisch eindeutig vorherrschend ist (puh… Glück gehabt! :-) ). Gerade, dass ausschließlich Englisch gesprochen wird macht für mich einen großen Reiz aus, da diese Sprache liebe und dort auch lerne unterschiedliche Dialekte und Akzente schneller zu verstehen. Alles in allem → sehr lehrreich!

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In der Oper

Sonntag 5. September 2010 von admin

Gestern hatte das interessierte Publikum im Rahmen des Tages der offenen Tür die Möglichkeit die Wiener Staatsoper zu besichtigen und einen Blick hinter und vor allem auf die Kulissen zu werfen. Ab 19 Uhr strömten etwa 4000 Besucher in das berühmte Haus am Ring. Mehrere Stationen, von der Requisite bis zur Maske, konnten besichtigt werden. Für mich am spannendsten war die Bühne samt Technik. Die dort anwesenden Bühnentechniker konnten mit Fragen gelöchert werden und die anwesenden Schauspieler ließen sich ebenfalls bereitwillig befragen.

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Eine Liebeserklärung

Donnerstag 20. Mai 2010 von admin

Es gibt viele Dinge, die ein Lächeln auf mein Gesicht bannen, aber nur wenige die dieses zu einem breiten Grinsen werden lassen. Eine ganz besondere Dame schafft das jedoch so gut wie immer. Sie wiegt in etwa 190 Kilogramm, ist unhandlich, schnell verstimmt und selten anzutreffen. Sie wimmert, wabert, gurgelt, grollt, jammert und stöhnt. Mit ihren Lautäußerungen löst sie wonniges Behagen in mir aus. Bei mir zieht sie alle Register.

Die Rede ist von der legendären Hammond B3, einer elektromechanischen Orgel aus den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Ursprünglich aus der Kirchenmusik kommend, bahnte sie sich ihren musikalischen Weg über Jazz und Blues bis in den Funk.

Dort blieb sie und manifestierte sich als eines der stil- und tonangebenden Instrumente dieses Genres. An ihre Seite gesellte sich Leslie, eventuell eines der schönsten praktischen Anwendungsbeispiele des Doppler-Effekts. Der rotierende Leslie-Speaker erzeugt einen psycho-akkustischen Effekt durch Schwebungen (Superposition) der Schallwellen (Frequenzen). Durch die schnell wechselnde Tonhöhe entsteht ein schwingender Klang, der den vertrauten Sound der Hammond Orgel ausmacht.

(c) Wikipedia

Aufgrund des komplizierten Aufbaus und der elektro-mechanischen Klangerzeugung ist diese Orgel ein Instrument, das viel Pflege benötigt. Da sie außerdem schwer zu transportieren und in der Anschaffung nicht günstig ist gibt es vollelektronische Nachbauten und Klangsynthesizer. Der Originalsound ist zwar so gut wie nicht zu erreichen, da Abnützung und Alter sich auch im Klang bemerkbar machen, aber inzwischen haben das die Toningenieure meiner Meinung nach recht gut hinbekommen.

Auch im modernen Funk gibt es einige Bands, welche den Hammond Orgel Sound in exzessivem Gebrauch haben – und ich bin ihnen dafür sehr dankbar! Als Beispiele hierfür sind zum Beispiel die australischen Bamboos zu nennen. Wer genau hinsieht kann sogar einen Leslie-Speaker entdecken:

Jedem Funk-Liebhaber ans Herz legen möchte ich außerdem The New Mastersounds und – ganz besonders herrlich – Cookin’ on Three Burners:

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London: A Flying Visit – Tag 4

Sonntag 28. März 2010 von admin

Am Abreisetag gabs nochmal Fish n’ Chips :-)

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London: A Flying Visit – Tag 3

Sonntag 28. März 2010 von admin

Am dritten Tag zeigte sich London von seiner freundlichen Seite. Strahlendblauer Himmel, angenehme Temperaturen. Der Trafalgar Square war erneut unser Ausgangspunkt für unsere Tour. Zuerst besichtigten wir die National Gallery, die klassische Werke vom 13. bis zum 19 Jahrhundert ausstellt. Besonders interessant für mich: Velázquez, van Gogh, Manet, Monet und Renoir. Erschöpft von der Kunst suchten wir einen Supermarkt auf, um uns mit Sandwiches einzudecken, die wir dann vor der Kulisse des Big Ben verspeisten. Nachdem wir dem Glockenschlag zur vollen Stunde gelauscht hatten, führte unser Besichtigungsprogramm zum London Eye, dem größten Riesenrad Europas. Für die 18 Pfund Eintritt bekommt man einiges geboten. Das Programm beginnt mit einer 4D-Videoshow (Seifenblasen, Wind und Schnee inklusive) über das Riesenrad, die recht eindrucksvoll ist. Danach ging es in eine der 32 Glasgondeln, die einen mit 0.26 m/s in eine Höhe von 135 Metern befördern. Die Aussicht war fantastisch. Während der halbstündigen Fahrt (dort als Flug bezeichnet), kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus der Vogelperspektive bestaunen und die Größe der Stadt erahnen. Nach diesem Erlebnis verabschiedeten sich Seppi und Hansi von Dominik und mir Richtung Wembley Stadion, das die zwei Letztgenannten mangels Interesse auslassen wollten. Wir zogen es vor, durch Soho zu wandern und uns dort umzusehen. Ein paar Stunden später trafen wir uns dort um den letzten Abend mit indischem Essen beginnen zu lassen. Entgegen unserer Vorsätze verlief auch dieser Abend wieder äußerst ruhig und entspannt :-)

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London: A Flying Visit – Tag 2

Sonntag 28. März 2010 von admin

Der zweite Tag begann mit einem English Breakfast um 8:30 Uhr im Hotel. Ich bin normalerweise kein Frühstücker, aber wenns Baked Beans, Spiegelei und Würstchen gibt, bin ich dabei :-) Bei den anderen dagegen hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Gestärkt folgte das klassische Touristenprogramm. Ausgehend vom Trafalgar Square marschierten wir durch den Financial District, vorbei am Tannenzapfen/Gurke/Gherkin (Swiss Re Building) von Sir Norman Foster zur Tower Bridge. Beim City Hall Café gabs einen kurzen Zwischenstopp mit Tee und Kaffee. Wir folgten der Themse, vorbei an der HMS Belfast, durch den sehr charmanten Borough Market unterhalb der Zugarkadenbögen, vorbei am Globe Center bis wir die Tate Modern Gallery erreichten. Das Museum in einem alten Fabriksgebäude beherbergt Moderne Kunst von van Gogh, Matisse und Picasso bis Warhol. Es ist – wie alle staatlichen Museen in London– kostenlos. Unser nächstes Ziel war China Town im Szeneviertel Soho. Man kann dort sehr gut und günstig Essen. Es reiht sich ein All-You-Can-Eat Mittagsbuffet an das nächste, beginnend ab 4.9 Pfund pro Person. Nach dem ausgiebigen Mittagessen war ein Spaziergang angebracht: Hyde Park. Die Anlage ist wunderschön und sehr weitläufig. Nachdem wir den Park durchkreuzt bzw. umrundet hatten, statteten wir dem berühmtesten Kaufhaus der Welt, dem Harrods, einen Besuch ab. Geheimtipp: Die Luxus-WCAnlagen im fünften Stockwerk (aufmerksame Leser erkennen den Zusammenhang mit dem früheren Tagesprogramm :-) ). Leider regnete es wieder stärker und so beschlossen wir ins Hotel zu fahren um ein bisschen zu rasten. Abends statteten wir den Pubs in der Gegend um Kings Cross einen Besuch ab.

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London: A Flying Visit – Tag 1

Sonntag 28. März 2010 von admin

Als am Mittwoch mein Wecker klingelte war es fünf Uhr früh. Eine unwirtliche Zeit. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Tage vertrieb meine Müdigkeit allerdings schnell und so ging es mit U6 und U3 zur Station Erdberg, von wo aus ich mit dem Terravision Bus nach Bratislava fuhr. Die Station selbst ist völlig unbeschildert, neben einem heruntergekommenen Wartehäusschen. Die Karte auf der Homepage ist aber genau und korrekt und so saß ich pünktlich im Bus Richtung Slowakei. Die Securitychecks dort am Flughafen sind etwas eigenartig, aber es ging wenigstens schnell. Ryan Air ist im großen und ganzen eine sehr sympathische Fluglinie. Der Flug ist allerdings eine einzige Dauerwerbesendung, an Schlaf nicht zu denken. Die Landung in Stansted war hart, aber pünktlich. Sehr erheitert hat mich die sehr laute „wirsindpünktlichgelandet“- Fanfare. Nicht nur ich bin etwas erschrocken. Manche Fluggäste fühlten sich zu einem kurzen Schrei bemüßigt. Das Wetter in Stansted war gut, kein Regen, leichter Wind. Da GB kein Vollanwender des Schengenabkommens ist, sind die Sicherheitskontrollen bei der Ein und -ausreise beachtlich. Im Spurt habe ich dann meinen Bus ins Zentrum (Liverpoolstreet) noch erreicht und war somit nach nur einer Stunde Downtown. Als erster von uns Vieren in London, machte ich mich auf die Suche nach unserem Hotel. Pfund abheben, Oystercard aufladen und ab in die Tube. Übrigens: Die Oystercard lohnt sich sehr schnell. Sie kostet fünf Pfund, von denen drei als Kaution einbehalten werden. Der Minimalaufladebetrag liegt bei 5 Pfund. Das Single-Ticket ist mit 4 Pfund überteuert, die Tageskarte liegt bei 5.6 Pfund. Auch unsere Unterkunft, das „Fairway Hotel“, in der Argylestreet 15 wärmstens empfehlen. Es ist sehr günstig, zentral und für britische Verhältnisse sehr sauber. Um 15 Uhr trafen Dominik, Hansi und Seppi per Zug aus Cambridge ein und wir waren komplett.

Als erstes begaben wir uns zum Picadilly Circus, wo wir die berühmten Werbereklamen bestaunten. In den ersten Minuten mussten wir uns alle an die Menschenmassen gewöhnen, die sich dort aneinander vorbeischieben. Wie in Trance ließen wir uns von den Massen zum Leicester Square treiben. Es folgten: Trafalgar Square, Buckingham Palace (inkl. Change of the Guards), Green Park und retour. Abends versuchten wir in Soho zu landen, was aber nicht exakt gelang. Später setzte starker Regen ein, der uns die planlose Suche nach der perfekten Bar etwas erschwerte.

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Microsoft Office 2007 and Ubuntu

Freitag 5. März 2010 von admin

You really need Microsoft Office for work but you are not willing to switch to a Microsoft brand operating system? No problem! Office 2007 works like charm with the windows compatible runtime environment Wine. Just follow this tutorial and you can start using MS office, which is still not completely replaceable by open source software, especially if you have to exchange documents with other people using it. For the record: I still prefer Latex, but sometimes one has to bite the bullet, which is actually not that much of a problem.

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